27. Mai 1999
Ich war seit einer Woche wieder auf Jobsuche, da der Telefonjob bei Quark arg stressig war und wenig Unterstützung von Seiten der Firma gegenüber den Angestellten existierte. Mehr und mehr Kollegen hatten gekündigt und neue wurden noch nicht eingestellt. An diesem Morgen fand das Closing (Notartermin) für unser Haus statt. Hier trafen wir das erste und letzte Mal den Verkäufer unseres Hauses. Es war eine Frau, die – wie wir später herausfinden sollten – nicht nur uns gegenüber sehr „merkwürdig“ war. Die ganze Transaktion ging aber dann gut über die Bühne, wir bekamen den Schlüssel für unser Haus und durften am folgenden Samstag das Objekt übernehmen.
Wir fragten die Verkäuferin, wann wir denn kommen könnten, aber aus der Antwort konnte man Bände lesen „Rutscht mir den Buckel runter!“. Eigentlich hatte sie aber gesagt, dass sie das Haus vor 8 Uhr Morgens verlassen würde. Egal – von so etwas ließen wir uns gar nicht beeindrucken. Eine Stunde später hatte ich dann ein Job-Interview bei einer Firma namens „Primark“. Das zwei- bis dreistündige Vorstellungsgespräch lief sehr gut und ich bekam noch vor dem Verlassen des Gebäudes die Antwort, dass ich den Job wohl hätte!
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