Die Kündigung

by Christoph on September 20, 2009

Im April fanden an meinem Arbeitsplatz die jährlichen Gehaltsüberprüfungen statt. Leider war man mit dem neuen Gehalt arg sparsam und auch der MCSE wurde nicht berücksichtigt. Es gab zwar einen neuen Titel, aber davon kann man sich nichts kaufen. Auch machte es den Eindruck, dass ich immer weniger in Projekte einbezogen wurde. So startete ich meine Jobsuche erneut, denn a) wollte ich keine Langeweile schieben und b) fühlt man sich doch besser, wenn die Arbeitsleistung honoriert und gewürdigt wird und zwar nicht nur mit Geld, sondern auch mit reiner Anerkennung der Leistung. Sehr selektiv allerdings suchte ich nach Jobs und es dauerte bis Juli, bis das passende Angebot vorlag.

Also ging ich in das Büro meiner Chefin, um zu kündigen. Meine Chefin und das Management fielen aus allen Wolken und man wollte alles tun, wenn ich denn nur bleiben würde! Alles? Ja, alles! 24 Stunden später hatte ich ein knapp 30 % höheres Gehalt und weitere entsprechende positive Zusagen bezüglich des Arbeitsumfeldes.

Ich nahm die Kündigung zurück und blieb bei Primark. Am Anfang war es doch sehr ungewohnt, denn wenn man einmal gekündigt hat und dann doch bleibt, bleibt erst mal ein fader Beigeschmack zurück. Das legte sich aber nach einer Weile, da sich meine Chefin viel Mühe gab und diverse Dinge im Umfeld änderte. Auch durfte ich für über $ 15.000 neue Computer und Netzwerk-Hardware kaufen und mich damit beschäftigen.

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