Die Auswanderung beginnt – Part #9

by Christoph on August 29, 2009

28. Februar 1998 (und mehr)

Simone holte mich am Flughafen ab. Die Reise war ein Erfolg – alle gesteckten Ziele waren erreicht worden – Führerschein, Social Security Card und Auto! Wetter in Krefeld: Es regnet den ganzen Tag lang! Danke Deutschland – so stimmt man die Auswanderer auf zukünftige 300 Sonnentage pro Jahr in Denver ein!
 
Unser Hausrat war mittlerweile aufgelistet und katalogisiert. Ich pries alles in einem internen Verkaufsblatt bei den Sparkassenangestellten an, und irgendwie fanden sich für alle Sachen tatsächlich Abnehmer – natürlich auf Termin, denn wer will schon sechs Wochen lang ohne Möbel und Geschirr leben. So hatten wir die Absicherung, dass wir a) auf nichts sitzen bleiben würden und b) eine Kalkulationsgrundlage für noch zu erwartende finanzielle Mittel.

Wir beauftragten ein Umzugsunternehmen mit dem Transport unseres deutschen Hab und Gutes nach Amerika. Die Firma A… (den Namen lassen wir aus rechtlichen Gründen lieber weg, teilen ihn dem interessierten Auswanderer aber gerne auf Nachfrage hin mit) aus Hilden hatten wir ausgewählt, nachdem wir verschiedene Angebote eingeholt hatten. Nicht das preiswerteste Angebot, aber auch nicht das teuerste, was wir uns da ausgesucht hatten. Leider kann man diese Firma (unseres Erachtens nach) nur bedingt weiterempfehlen – eigentlich gar nicht weiterempfehlen, um genauer zu sein. Uns gemachte Zusagen wurden, wie wir später herausfinden mussten, nicht eingehalten. Mehr dazu später. Jedenfalls hatten wir eine sogenannte Überseekiste bestellt, in die alles hineinpassen sollte, was wir in Amerika haben wollten (antike Möbel, Geschirr, Hausratsgegenstände, Kleidung, persönliche Dinge etc.).

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