23. Februar 1998
Ich beantragte eine Sozialversicherungsnummer. Dafür fuhr ich nach Downtown. Na ja, die bessere Wahl wäre wohl ein Vorort gewesen, da im Büro Downtown auch gleichzeitig die Sozialhilfe ihre Schecks ausgab. Tolles Publikum! Jedenfalls ging alles glatt und nach 20 Minuten war ich wieder an der frischen Luft. Weiter ging es mit der Autosuche. Ein paar Probefahrten später fand ich ein akzeptables gutes Gefährt, das aber noch nicht für den Verkauf gereinigt worden war. Auch war ein wenig Öl unten am Motorblock. Der Händler versprach, den Wagen bis zum nächsten Morgen sauber zu haben und wegen dem Öl einen Check machen zu lassen. Dennoch ging die Suche weiter – schließlich konnte ich mir nicht sicher sein, ob das Auto auch wirklich das gesuchte „Pütz-Mobil“ war.
Ich hielt auch bei diversen Supermärkten an, um Wohnungskataloge und ähnliches nützliches Material einzusammeln. Hier bekommt man nämlich die Mietwohnung aus dem Katalog. Preise, Größe, Lage und alles, was dazu gehört, steht dort mit Fotos fein säuberlich aufgelistet. Ich fand zwei weitere Möglichkeiten für Probefahrten mit Mini-Vans von Ford und Chevrolet, aber eigentlich war kein echter Kandidat dabei.
An diesem Tag besuchte ich auch ein Versicherungsbüro, um mir schon einmal eine Deckung für den zukünftigen Wagen zu besorgen. Da man erst einmal als Fahranfänger eingestuft wird, weil man hat ja keine US Fahrzeiten vorzuweisen hat, war es entsprechend teuer. Ich entschied mich für minimale Deckung = Haftpflicht in Höhe von satten $ 25.000. Für den später erworbenen Wagen sollte dies eine Dreimonatsrate in Höhe von $ 350 ergeben.
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