Das deutsche Arbeitsleben näherte sich seinem Ende. Am 12. März 1998 hatte ich meinen letzten Arbeitstag bei der Stadtsparkasse Düsseldorf. Die Kollegen feierten abends mit mir Abschied, überreichten Geschenke und wünschten alles Gute. Danke! Hat Spaß gemacht, mit Euch zu arbeiten. „Nie wieder Sparkasse“ und nie wieder „Anzug und Krawatte“ für das Arbeitsleben habe ich mir geschworen. Am 18. März hatte dann auch Simone ihren letzten deutschen Arbeitstag. Auch Simone wurde ein toller Abschied bereitet, mit Geschenken und Andenken an die Zeit bei der CC Bank. Auch hier danke! Es war eine schöne Zeit bei der CC Bank.
In den letzten vier Tagen vor der Abreise wurden dann sämtliche verkauften Hausratsgegenstände von den „Erwerbern“ abgeholt bzw. an sie ausgeliefert, und die eingenommenen DM wurden noch schnell in US-Dollar umgetauscht. Dann gingen wir zum lokalen Einwohnermeldeamt, um uns eine letzte Portion deutsche Bürokratie zu holen. Wir meldeten uns ordnungsgemäß ab! Good-Bye!
Zwei Tage vor dem Abflug kamen dann noch der Kfz-Brief und meine Social Security Card aus den USA per Kurierdienst an. Tim McDoniel hatte die Sachen noch per Express nach Deutschland geschickt, weil die McDoniels am 1. April nach Deutschland zu Besuch bei Heikes Mutter fliegen und nicht in Denver sein würden, wenn wir dort ankommen würden.
Dann nahte die Zeit des Abschieds. Ein Besuch in Katlenburg bei meinem Vater und dessen Familie und danach die entsprechenden Besuche am Niederrhein. Simones Verwandte lebten zum Glück nicht so weit weg, ihre Eltern wohnten sowieso direkt neben an, sodass sich die Fahrerei in Grenzen hielt und meine eigene Mutter lebt in Kempen – auch das war nur ein Katzensprung von Krefeld aus.
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