Chronologie einer Auswanderung nach Colorado – Part #4

by Christoph on August 29, 2009

Unsere Eltern hatten mittlerweile mitbekommen, was sich da anbahnte, und sie waren zum größten Teil nicht so erfreut darüber. Aber davon ließen wir uns nicht abhalten. Für Simone war wohl das Thema Auswanderung noch immer nicht so aktuell – erstmal ging es ja darum, überhaupt die Green Card zu bekommen. Für mich war die Sache schon viel ernster, da ich einem großen Lebensziel so immer näher kam – der Auswanderung nach Amerika.

Wir buchten ein Hotelzimmer in der Nähe des Konsulats in Frankfurt und fuhren am 18. Februar 1997 abends nach Frankfurt. Doch irgendwie nervös kamen wir dort an – wussten wir doch nicht wirklich, was uns da am nächsten Tag erwarten würde. Wir hatten zwar ein paar Informationen über das Green Card-Interview erhalten, aber im Großen und Ganzen waren wir ahnungslos. In der Nacht konnten wir nicht viel schlafen, und an Frühstück am nächsten Morgen war kaum zu denken. Da das amerikanische Konsulat damals keine genauen Termine vergab und wir wussten, dass es dort jeden Tag lange Schlangen von Visa-Interessierten (viele Menschen aus Osteuropa und aus Asylländern) gab, waren wir bereits morgens um 6.30 Uhr am Konsulat. Wir hatten eine rote Karte erhalten, die uns zumindest bevorrechtigten Eintritt verschaffte. Dennoch benötigten wir für den Security-Check und das Anstehen über 45 Minuten.

Related posts:

  1. Chronologie einer Auswanderung nach Colorado – Part #6

Leave a Comment



Previous post: Chronologie einer Auswanderung nach Colorado – Part #3

Next post: Chronologie einer Auswanderung nach Colorado – Part #5