18. April 1998
Wir wachten gegen 7 Uhr auf und stellten fest, dass es über Nacht mal eben 20 Zentimeter Schnee gegeben hatte. Das hielt uns aber nicht von der Autosuche ab. Um halb 9 waren wir wieder beim Autohändler, wo wir am Vorabend den Ford Aspire Probe gefahren hatten. Die Verhandlungen begannen. Der Händler wollte $ 10.000 wir boten $ 6,500,00! Wie schon damals beim Mini-Van, hatte auch dieser Händler die gleiche Verhandlungstaktik im Programm – man versucht, den Kunden in mehreren Versuchen weich zu kochen. Der zweite Verkäufer kam und versuchte zu helfen (nicht uns natürlich, sondern seinem ersten Kollegen).
Dann kam auch der Verkaufsmanager und erzählte uns wiederholt, wie viel dieser Wagen tatsächlich noch wert wäre und er ihn nicht mit Verlust verkaufen könne, auch wenn er uns sehr gut leiden könnte. Wir blieben standhaft. Hatten wir uns ja vorher im Kelley Blue Book den Preis des Wagen ausgerechnet und unser Angebot von $ 6.500 entsprechend festgesetzt. Der Händler hatte wahrscheinlich eh nur $ 5.000 für den Wagen gegeben, als er ihn in Zahlung genommen hatte. Es ging nicht vorwärts mit den Verhandlungen und so entschieden wir uns, zu gehen und anderswo nach einem Auto zu suchen. Jetzt brach Unruhe aus. Auf dem Weg zur Tür sahen wir die drei „Musketiere“ (Verkäufer, Verkäufer, Manager), wie sie heftig diskutierten. Egal! Wir saßen schon im Mini-Van und der Motor lief bereits, als der erste Verkäufer hinter uns hergerannt kam. Wir hatten doch noch den Zuschlag bekommen! Na, siehste mal – geht doch! Warum nicht gleich so? Nach zwei Stunden war der Papierkram erledigt und wir fuhren mit zwei Autos vom Hof.
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